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Digitaler Kapitalismus - Markt und Herrschaft in der Ökonomie der Unknappheit

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im Prinzip dem kapitalistischen Verwertungsprozess entzogen. Nicht-Rivalität und infinite Skalierbarkeit (im
wirtschaftswissenschaftlichen Diskurs ist auch von einem »hoch elastischen« Angebot die Rede) stellen daher aus einer ökonomischen Perspektive naturgemäß eine Bedrohung für das gewinnorientierte Unternehmertum als solches dar. Wenn Güter tendenziell kostenlos und dezentral produziert und distribuiert werden können – also nicht mehr knapp sind –, entfällt die Möglichkeit, ihnen einen ökonomischen Wert zuzumessen und aus der Verfügung über ein knappes Gut und dessen Verkauf Profite zu erwirtschaften.

Dieses strukturelle Problem betrifft, formal betrachtet, alle mit digitalen Gütern handelnden Akteure. Ein Unternehmen wie Facebook kann beispielsweise sein Angebot – eine Kommunikationsplattform – ohne (nennenswerte) Zusatzkosten für weitere Nutzer öffnen. Natürlich macht es einen Unterschied, ob man den Traffic von zehn oder den von zwei Milliarden Nutzern durch belastbare Server-Farmen schleust. Tatsächlich waren die Informations- und Kommunikationstechnologien bereits 2015 für etwa acht Prozent des weltweiten Elektrizitätskonsums verantwortlich (vgl. Andrae 2017; 2018). Dennoch sind die Grenzkosten eines zusätzlichen Produkts zu vernachlässigen.

Rifkin (2014) und Mason (2016: 118f.) verweisen durchaus an einigen Stellen auf die prinzipielle Möglichkeit, den systematischen Verfall der Marktpreise durch den Aufbau effektiver Monopole zu stoppen. Mason beispielsweise schreibt:

Der Gleichgewichtszustand einer Informationstechnologieökonomie ist ein Zustand, in dem Monopole dominieren und die Marktteilnehmer ungleichen Zugang zu Informationen haben, die sie brauchen, um rationale Kaufentscheidungen treffen zu können. Die Informationstechnologie zerstört also den normalen Preisbildungsmechanismus, in dem der Wettbewerb die Preise in Richtung der Produktionskosten drückt. (Ebd.: 166)

Er hält dies aber, auch hier mit Rifkin einig, für keine realistische Option, um trotz Nullgrenzkostenlogik signifikante Profite zu erwirtschaften. Vielmehr betrachten beide einen zweiten Aspekt der digitalisierten Ökonomie als systematisches Akkumulationshindernis: Mit Laptops und anderen digitalen Endgeräten stünden den Nutzern digitaler Güter heute die entscheidenden Produktionsmittel selbst zur Verfügung, was die Mehrwertabschöpfung erschwere, weil Menschen mit der Produktion in Do-it-yourself-Netzwerken die digitalen Monopole umgingen, welche die einzige Möglichkeit darstellten, trotz Nullgrenzkostenlogik Profite zu erwirtschaften.

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Zudem seien durch den Aufstieg der sogenannten Sharing-Ökonomie auch immer mehr Distributionsnetze in der Hand der Nutzer. Dies ermögliche eine systematische Dezentralisierung und Demokratisierung der Produktion im Rahmen »commonistischer« Peer-Systeme – also auf der Querkommunikation Gleicher basierender Netzwerke – und damit neue postkapitalistische Systeme der Produktion und Verteilung (ebd.: 141ff.)

Beide Autoren argumentieren überdies, dass sich mit dem Aufstieg des Internets der Dinge (also der Verbreitung digital vernetzter Hardware in zahlreichen Lebensbereichen) und der weiteren Automatisierung der Produktionssphäre die Nullgrenzkostenlogik und mit ihr der Preisverfall sowie die neuen Produktions- und Distributionsweisen in einem signifikanten Teil der Ökonomie ausbreiten würden, was sie zu dem Schluss verleitet, das Profitprinzip sei durch die umfassende Digitalisierung gefährdet, da ökonomische Knappheit nicht länger erfolgreich hergestellt werden könne. Die Digitalisierung der Ökonomie wird in diesem Bild zum Totengräber des Kapitalismus, da sich, stark verkürzt formuliert, mit digitalen und digitalisierten Gütern kein Geld verdienen lasse.

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Wie ist vor diesem Hintergrund der spektakuläre finanzielle Höhenflug der Internetgiganten zu erklären? Das Gafam-Quintett (hier unter Einschluss von Microsoft) besetzt seit 2016 regelmäßig die ersten fünf Positionen in der Rangliste der nach Marktbewertung wertvollsten Unternehmen der Welt (Ovide/Molla 2016; PwC 2017; N.N. 2018a). Apple führte diese Liste seit 2012 fast durchgehend an (PwC 2017: 6), wobei sich das Unternehmen 2018 und 2019 ein enges Rennen mit Amazon und Microsoft lieferte, in dessen Verlauf jeder der drei Konzerne vorübergehend den ersten Platz belegte (Feiner 2019; FXSSI 2019). Mit Alibaba und Tencent sind im Jahr 2017 zusätzlich zwei der chinesischen Konterparts der Gafam-Unternehmen in die Top 10 eingezogen. Schon im Jahr 2016 hat zudem, was für das hier auszuführende Argument von besonderer Bedeutung ist, die Marktkapitalisierung der führenden Technologieunternehmen mit knapp drei Billionen US-Dollar die der gesamten Finanzwirtschaft, also des letzten großen Wachstums- (und Krisen-)Sektors des globalen Kapitalismus, überholt.

Die Diagnose einer postkapitalistischen Infizierung der Digitalökonomie steht also in starkem Kontrast zu den Kapitalströmen, die in diesen Bereich fließen. Wir haben es mit einer deutlichen Divergenz zwischen dem empirischen Befund eines seit Jahrzehnten hoch attraktiven Investitionsfeldes und dem theoretischen Befund zu tun, laut dem in der Immaterialität der Produkte das Ende ökonomischer Profite angelegt sei (Postkapitalismus). Diese Spannung erhöht sich noch, wenn man in Rechnung stellt, dass die Finanzwirtschaft selbst auf einer der Digitalökonomie sehr ähnlichen materialen Grundlage operiert: Auch sie stellt schließlich nichtrivalisierende und potenziell infinitiv skalierbare Produkte her. Sie ist deswegen – genau wie die Digitalökonomie – mit einer drohenden Unknappheit dieser Güter konfrontiert. Dennoch gilt der Finanzkapitalismus, anders als der digitale Kapitalismus der Internetunternehmen, keineswegs als potenzieller Post-, sondern zu Recht eher als Hyperkapitalismus.

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Der Aufstieg des Finanzsektors

Während also die digitale Ökonomie einigen Beobachtern als potenziell subversive Branche gilt, in der die Prinzipien der Kapitalakkumulation tendenziell außer Kraft gesetzt werden, würde das dem Finanzsystem wohl kaum jemand unterstellen. Hier werden seit Jahren in Relation zur Gesamtwirtschaft steigende Gewinne erwirtschaftet: In den fünfziger und sechziger Jahren war die Finanzindustrie noch für etwa zehn bis 15 Prozent der gesamten in den USA erwirtschafteten Profite verantwortlich, im Verlauf der achtziger und neunziger Jahre stieg ihr Anteil dann auf über 20 Prozent und erreichte nach der Jahrtausendwende für einige Jahre eine Quote von weit über 30 Prozent. Zwar fiel der Anteil im Krisenjahr 2008 auf knapp über sieben Prozent, ein Jahr später lag er jedoch bereits wieder bei fast 31, seither pendelt er bei um die 27 Prozent (eigene Berechnung nach BEA 2018b-d).

Die seit den späten Siebzigern stetig wachsende und auch durch die Krise von 2008 nur kurzzeitig gedämpfte Attraktivität der Finanzmärkte, die es geschafft haben, immer mehr Investitionskapital zu binden, ist für ein Verständnis der Digitalisierung entscheidend. Auf den ersten Blick mögen sich Digitalökonomie und Finanzwirtschaft in vielen Belangen unterscheiden, doch auch Finanzprodukte – Kredite, Unternehmensanteile, Forderungen, Derivate – teilen die Materialität von Software und anderen digitalen Gütern: Sie sind zunächst einmal, wie etwa Aaron Sahr gezeigt hat (2017a), nicht mehr als elektronisch gespeicherte Daten – »ein Tastendruck verwandelt [sie] in >Realität<« (Wray 2012: 64). Auch hierbei braucht es keine zusätzlichen Ressourcen, um statt einem Derivat einhundert derselben Sorte zu erschaffen. In Zeiten, in denen solche Zahlungsversprechen mehrheitlich in komplexen Verweisungsstrukturen konstruiert werden, die ganz oder teilweise abseits regulierter Bilanzen offshore liegen, ist dafür nicht einmal Eigenkapital notwendig.

Noch deutlicher wird dieser Umstand im Falle des

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Buchgeldes, das Banken im Zuge von Kreditverträgen durch eine einfache, als »Bilanzverlängerung« (Huber 2010) bezeichnete buchhalterische Operation »aus dem Nichts« erschaffen (Werner 2014). Für die Produktion von neuem Kapital benötigen sie also lediglich Nachfrage und ein elektronisches Buchungssystem. Geldschöpfende Kredite sind deswegen innerhalb der derzeitigen ökonomischen Ordnung ein »freies«, das heißt infinit skalierbares Produkt (Sahr 2017b). Sie sind prinzipiell unknapp.

Dennoch wurden in der Finanzwirtschaft offenbar Strategien eines erfolgreichen Umgangs mit diesem Problem entwickelt. Die massive Kapitalakkumulation in der Digitalökonomie legt den Schluss nahe, dass dies auch für diesen Bereich gilt. Hat sich der Digitalsektor die Kapitalisierung unknapper Güter von der Finanzwelt abgeschaut? Es finden sich in der historischen Entwicklung des Finanzsektors jedenfalls Spuren, die direkt zum Aufstieg des kommerziellen Internets führen. Zum einen sind beide Felder historisch aufs Engste miteinander verbunden; zum anderen sind strukturelle Ähnlichkeiten zwischen Finanz- und Internetökonomie so offensichtlich, dass man in der Tat davon sprechen kann, dass die Internetgiganten das Geldverdienen vom Finanzmarkt gelernt haben.

Historische Filiationen zwischen Finanzwirtschaft und Internetökonomie

Finanzialisierung und Digitalisierung sind keine voneinander unabhängigen Entwicklungen. Vielmehr basiert der Aufstieg des Finanzsektors zu einem bedeutenden Teil auf digitalen Technologien, in die seit den siebziger Jahren enorme Summen investiert wurden mit dem Ziel, die Infrastruktur der Finanzwelt zu stärken und Produktinnovationen in diesem Bereich voranzutreiben.

Mit dem Begriff der Finanzialisierung wird in Soziologie und Politikwissenschaft gemeinhin eine Veränderung der Kapitalakkumulationsmuster in den entwickelten OECD-

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Ökonomien seit den späten siebziger Jahren bezeichnet, die als Bedeutungsgewinn der Finanzmärkte gegenüber Agrarwirtschaft, Industrie und nichtfinanziellen

Dienstleistungen (der sogenannten Realwirtschaft) verstanden wird (Tabelle 1). Finanzialisierung bezeichnet einen Prozess, in dessen Verlauf sich Realwirtschaftsunternehmen, Staaten und Privatpersonen für die Finanzierung ihrer Investitionen immer stärker verschuldet und gleichzeitig immer mehr Einkommen aus Finanzanlagen generiert haben (Krippner 2011).

Entsprechend hat sich in den USA der Anteil von Zinsen und Dividenden am Gewinn von Nicht-Finanzunternehmen von 1980 bis 2007 verdoppelt (Lin/Tomaskovic-Devey 2013). In diesem Prozess wuchsen die globalen Finanzanlagen von etwa zwölf Billionen US-Dollar im Jahr 1980 auf etwa 225 Billionen im Jahr 2012 (Lund et al. 2013: 2).

Quellen: Lund et al. 2013: 2; Davis 2014: 49; eigene Berechnung nach Bundeszentrale für politische Bildung 2017; Federal Reserve Bank of St. Louis/U.S. Office of Management and Budget 2018; Board of

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Governors of the Federal Reserve System (U.S.) 2018; Federal Reserve Bank of New York o.J., 2018.

Die mit dem Begriff der Finanzialisierung aufgerufene Expansion von Zahlungsansprüchen ist auf drei Faktoren zurückzuführen, die hier aufgrund anders gesetzter Schwerpunkte nur angedeutet werden können. Erstens hat die OECD-Welt seit den siebziger Jahren einen fortschreitenden Deregulierungsprozess durchlaufen. Die Spielräume bei der Gestaltung von Finanzprodukten (etwa Zinshöhen) wurden nach und nach erweitert, der Abbau der Beschränkungen von transnationalen Kapitalflüssen bereitete den Boden für Steueroasen. In diesen hyperliberalen Offshore-Finanzzentren befindet sich heute die Mehrheit des weltweit verfügbaren Kapitals (Zucman 2014; Palan/Nesvetailova 2014). Zweitens entstehen in diesem Prozess innovative Finanzprodukte – Derivate -, mit denen sich Risiken präzisieren, fragmentieren und distribuieren lassen (auf einige Details dieser derivategestützten Wertschöpfungsprozesse gehe ich weiter unten ausführlicher ein). Zusammen mit neuen Berechnungsmodellen ließ sich der Eindruck eines sicheren Investitionsklimas erzeugen, das neue Nachfragesegmente nach Finanzkapitalanlagen erschloss. Der dritte Faktor ist das Geldschöpfungsprivileg privater Banken, dem seit dem Ende des Goldstandards keine materiellen Grenzen mehr gesetzt sind (Ingham 2004; Postberg 2013; Sahr 2017a). Banken können seither durch einfache Bilanzoperationen unabhängig von verfügbaren Sparguthaben oder durchsetzbarer Zentralbankkontrolle durch die Vergabe von Krediten neues Geld schaffen (Werner 2014; Pettifor 2017; Sahr 2017b). Dabei floss dieses Geld seit den neunziger Jahren hauptsächlich an der Realwirtschaft vorbei direkt in die Finanzwirtschaft (Huber 2015).

Der ungebremste Kapitalfluss von den digitalen Produktionsmaschinerien der Banken in die Finanzwirtschaft war ein wesentlicher Motor der Finanzialisierung. Zugleich lenkte der mit im Prinzip unknappen Mitteln ausgestattete

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Finanzsektor immer größere Summen in die
Technologiebranche. In der Folge expandierte die
Digitalökonomie mit beachtlicher Geschwindigkeit und gilt seit geraumer Zeit als einer der wichtigsten Wachstumsmotoren in der OECD-Welt (OECD 2013b, 2015, 2016).

Digitalisierung in Dollars

Die Umsätze der 100 weltweit größten

Telekommunikationsunternehmen haben sich im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts verdoppelt (OECD 2013a). Der Gesamtwert der global gehandelten IKT-Güter ist zwischen 2008 und 2015 um zwölf Prozent gewachsen, vorangetrieben vor allem durch chinesische Exporte, deren Wert im gleichen Zeitraum um beinahe die Hälfte angestiegen ist (OECD 2017b: 124). Der Wert exportierter IKT-Dienstleistungen hat sich zwischen 2010 und 2016 sogar um beinahe fünfzig Prozent erhöht, wodurch ihr Anteil an allen global gehandelten Dienstleistungen jetzt über zehn Prozent ausmacht (ebd.: 127).

In der EU hat sich die Wertschöpfung des IKT-Sektors seit Mitte der neunziger Jahre mehr als verdreifacht, während die Wertschöpfung der europäischen Gesamtwirtschaft nicht einmal um die Hälfte gewachsen ist (Mas et al. 2018: 13). Auch die Wertschöpfung der US-Digitalökonomie hat sich seit 2005 beinahe verdoppelt (BEA 2018a),[16] dabei sind große Teile der Einnahmen aus Onlinewerbung in den Berechnungen des U.S. Bureau of Economic Analysis nicht einmal enthalten. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des digitalen Sektors der USA seit 2005 liegt bei 5,6 Prozent und ist damit rund viermal so hoch wie die der US-Ökonomie insgesamt (Barefoot et al. 2018: 12). Laut OECD-Daten trug der IKT-Sektor 2016 6,34 Prozent zur Wertschöpfung der amerikanischen Wirtschaft bei. Damit nähert er sich dem Finanz- und Versicherungssektor an, wobei er im Gegensatz zu diesem seit 2010 auf ausschließlich positive Wachstumsraten verweisen kann (OECD 2018). Die Börsenbewertungen der großen US-

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Tech-Unternehmen, allen voran der Gafam-Gruppe, sind freilich noch schneller gestiegen als die Wertschöpfung. Dabei wurden in den vergangenen Jahren die Werte des Dotcom-Booms der Jahrtausendwende bei Weitem überflügelt (Randewich 2017): Erstmals seit 2000 machte der IT-Sektor 2018 wieder über ein Viertel der Marktkapitalisierung der im Standard & Poor's 500 gelisteten Unternehmen aus (Kawa 2018). Damit ist er mit Abstand der Sektor mit der höchsten Marktkapitalisierung und wiegt mindestens fünf Prozent schwerer als jede andere Branche (Siblis Research 2018).

Auch der Herdentrieb des privaten Wagniskapitals wirft ein instruktives Schlaglicht auf die Wachstumshoffnungen, die mit dem Digitalsektor seit Jahrzehnten verbunden werden (Schaubild 1). So fließen in den USA rund 70 Prozent aller Risikokapitalinvestitionen in Informations- und Kommunikationstechnologien. Dabei sind heute nicht nur klassische Risikokapitalgesellschaften in dem Feld aktiv, sondern auch weit potentere Private Equity oder Staatsfonds (dazu unten mehr).

Vor allem das Investitionsverhalten sowie die Explosion der Nutzerzahlen des Internets im Allgemeinen und von digitalen Dienstleistungen im Speziellen belegen die fortschreitende Digitalisierung (Tabelle 2).

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Quellen: PwC/CBInsights 2019; Sumits 2015; Cisco 2008: 3, 2016a: 6, 2016b: 34, 2017; International Telecommunication Union 2018; Eurostat 2018; PwC o.J.